CDU muss das Geld für den Kultursommer freigeben!

Die CDU hat eine finanzielle Unterstützung für den Kultursommer angehalten und damit den Kulturstadtrat, Herrn Hilz (FDP) dazu bewegt, die Veranstaltung für dieses Jahr abzusagen. Die Stadtverordnetenfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN + P kritisiert, dass der Kultursommer an fehlenden 22.000,- Euro scheitern soll und wundert sich zudem über die merkwürdigen Rechtfertigungen des CDU-Fraktionsvorsitzenden.

„Verliert die CDU die Kultur in unserer Stadt aus den Augen oder hat sie sich einfach nur vergaloppiert? Wie kann man ein für unsere Stadt derart wichtiges Programm wie den Kultursommer an einer derart überschaubaren Summe scheitern lassen“, fragt Bettina Zeeb, kulturpolitische Sprecherin ihrer Fraktion. „Konzerte, Theater, Literatur. Alles mit enorm viel ehrenamtlichem Einsatz vorbereitet von einer freien Kulturszene, die finanziell ohnehin überwiegend von Selbstausbeutung lebt. Das wäre ein Tiefschlag für die Aktiven, für unsere Kulturlandschaft und tausende Bürger:innen, die sich schon lange auf die Zeit im Juni und Juli freuen. Zuletzt ist Herr Raschen öffentlich etwas zurückgerudert. Er wolle die Angelegenheit nochmal in seiner Fraktion besprechen. Da ist jetzt der politische Wille der CDU gefordert. Die benötigten 22.000,- Euro müssen schnell freigegeben werden.“ 

Claudius Kaminiarz sieht in Herrn Raschens Begründung für die CDU-Blockade ein Ablenkungsmanöver: „Die CDU verweigert dem Kultursommer die Förderung, weil das Land Bremen angeblich eine rechtzeitige Haushaltsaufstellung in Bremerhaven verhindert? So einfach ist das nicht. Der Landeshaushalt steht seit Mitte März, für Bremerhaven gibt es aber noch nicht einmal einen Haushaltsentwurf. Dafür trägt allein die Koalition aus SPD, CDU und FDP die Verantwortung. Davon versucht Herr Raschen abzulenken und schiebt, wie bei fast jedem Problem, die Schuld auf Bremen. Abgesehen von dieser Verdrehung der Tatsachen: Warum will die CDU die Kulturarbeit in Bremerhaven bestrafen, wenn sie unzufrieden mit Entscheidungen der Bremer Landespolitik ist? Das ergibt keinen Sinn“, schließt Kaminiarz.

Für Rückfragen: Bettina Zeeb, 01575 5354974; Claudius Kaminiarz, 0179 7312 466

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