GRÜNE + P wollen Ehrenamt in Bremerhaven stärken

Zum Geburtstag des Grundgesetzes wurde kürzlich noch einmal deutschlandweit die große Bedeutung des Ehrenamtes für viele soziale Bereiche des Lebens verdeutlicht. Petra Coordes, sozialpolitische Sprecherin der Stadtverordneten­fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN + P, möchte, dass auch in Bremerhaven mehr für ehrenamtlich Engagierte getan wird. 

„Wenn wir in Bremerhaven das Ehrenamt stärken, stärken wir immer auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die demokratischen Strukturen also die Grundgedanken unseres Grundgesetzes“, betont Coordes. „Überall brauchen wir Ehrenamtliche. In Bildung, Sport oder im sozialen Bereich. Hinsichtlich des demographischen Wandels brauchen wir Jung und Alt im Ehrenamt. Wir GRÜNE + P wollen darum die Rahmenbedingungen in Bremerhaven für solche Tätigkeiten weiterentwickeln. Dreh- und Angelpunkt hierfür ist die beim Magistrat angesiedelte Freiwilligen-Agentur. Allerdings hat sich jüngst gezeigt, dass diese mehr Ressourcen benötigt unter anderem für ihre Vernetzungsarbeit.“ 

Da bei der aktuellen Haushaltssituation zusätzliches Geld für die Freiwilligen-Agentur nicht zu erwarten sei, möchte Coordes bestehende Ressourcen im Sozialreferat für ihre Unter­stützung nutzen: „Wir haben Stellen für die Seniorenarbeit und die Bereiche Migration und Chancengleichheit. Man könnte versuchen, diese besser mit der Freiwilligen-Agentur zu vernetzen, und darüber sprechen, wie auch diese Stellen mehr Menschen für das Ehrenamt begeistern können. Außerdem sollten wir grundsätz­lich die Attraktivität ehrenamtlicher Arbeit steigern. Die Ehrenamtskarte ist hierfür ein guter Ausgangspunkt. Ihre Angebote im Freizeit- und Kulturbereich sollten erweitert werden. Nur haben wir das in Bremerhaven nicht allein in der Hand. Da bräuchten wir Unterstützung, weil die Ehrenamtskarte von den Ländern Bremen und Niedersachsen anerkannt und unterstützt wird. Zudem braucht es neue Ideen und Strategien, um mehr junge Menschen zu gewinnen. In einem ersteren Schritt sollten wir mit ihnen dazu in den Dialog gehen und sie über das Ehrenamt informieren. Zugleich müssen wir ihr Engagement für Kultur, Sport oder Ökologie besser wertschätzen und honorieren“, schließt Coordes. 

Für Rückfragen: 
Petra Coordes, 0175 9902170

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