Politik für die, die bleiben sollen

Damit die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bleiben wollen.

Bei vielen politischen Entscheidungen spielen junge Menschen keine relevante Rolle. Politik wird von alten Menschen für alte Menschen gemacht. Dabei leiden gerade jugendliche in Bremerhaven besonders unter den Kürzungen der vergangenen Jahre. Für sie ist Bremerhaven ein Fiebertraum: Wenige Angebote, steigende Kosten und große Bildungsdefizite. Sie selbst fühlen sich im Stich gelassen und viele von ihnen verlassen unsere Stadt nach ihrer Ausbildung. Das ist ein ernstes Problem für unsere Stadt, unsere Gesellschaft und unsere Demokratie.
In Bremerhaven verstehen viele nicht, warum wir unser Stadtoberhaupt nicht direkt wählen dürfen, während das im Umland längst Standard ist. Es sorgt für völliges Unverständnis, wenn Stellen ausgeschrieben werden, deren Besetzung längst hinter verschlossenen Türen feststeht. Wie wollen wir junge Menschen für Demokratie begeistern, wenn Entscheidungen wie abgekartete Spiele wirken? Demokratie braucht Beteiligung, Transparenz und Vertrauen, keine Hinterzimmerpolitik. Für die OB-Wahl brauchen wir ein für alle verständliches Verfahren, das diesem Amt auch gerecht wird.

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