Ein unlängst veröffentlichte Studentenwohnreport zeigt erneut, dass es für Studierende in Deutschland sehr schwer ist, bezahlbare Wohnungen zu finden. Das gilt auch für Bremerhaven. Das Wohnheim für Studierende An der Allee in Bremerhaven ist ausgelastet und hat eine Warteliste. Darum fordert Petra Coordes, sozialpolitische Sprecherin der Stadtverordnetenfraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN + P, dass der Magistrat aktiv wird.
„Bremerhaven braucht mehr guten und bezahlbaren Wohnraum für Studierende“, betont Coordes. „Die Mieten sind in den letzten Jahren in Bremerhaven gestiegen, wenn auch nicht so stark wie in anderen Großstädten. Diese Situation belastet viele Menschen in unserer Stadt und eben insbesondere Studierende. Bereits vor knapp 10 Jahren hat das Land Bremen in seiner Vision Zukunft Bremen 2035 dargelegt, dass mehr Studierende für die Hochschulen in Bremerhaven und Bremen gewonnen werden sollen. Sie bringen Ideen und Initiativen in unsere Stadt, in die Kultur und soziale Projekte, sie schaffen Orte zum Diskustieren und Feiern. Das ist gut für Bremerhaven. Nur müssen dafür auch die Rahmenbedingungen stimmen. Günstiger Wohnraum bzw. die Möglichkeit, in Studentenwohnheimen leben zu können, ist dabei ein entscheidender Faktor, der eine Stadt als Studienort attraktiv macht.“
Coordes weist zudem auf die ökonomische Bedeutung für Bremerhavener hin: „Für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Stadt sind Studierende unerlässlich. Wirtschaft und Wissenschaft benötigen Fachkräfte und die werden an unserer Hochschule ausgebildet. Mehr Studierende sind für Bremerhaven also ein wichtiger Standortfaktor. Wenn Unternehmen überlegen, wo sie sich neu ansiedeln wollen, schauen vor allem darauf, wo sie Fachkräfte finden. Darum sollte der Magistrat so schnell wie möglich mit dem Studierendenwerk und Wohnungsbaugesellschaften darüber sprechen, wie wir in Bremerhaven ein weiteres Studierendenwohnheim oder anderen zusätzlichen Wohnraum für Studierende schaffen können“, fordert Coordes.
Für Rückfragen: Petra Coordes, 0175 9902170
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