GRÜNE + P: Bremerhaven ist Deutschlands Klima-Hochrisikogebiet

Im Aktuellen Klima-Risiko-Ranking für deutsche Großstädte des Instituts IW Consult gilt Bremerhaven als die am stärksten gefährdete Stadt. Die Stadtverordnetenfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN + P fordert darum vom Magistrat und vor allem von der Koalition aus SPD, CDU und FDP endlich ernsthafte Anstrengungen für Klimaschutz  und Klimaresilienz.

„Klimaschutz und Klimaanpassung sind Menschenschutz“, betont Claudius Kaminiarz, Vorsitzender von GRÜNE + P. „Die Folgen des Klimawandel treffen alle Menchen – aber unterschiedlich stark. Unter den deutschen Großstädten ist Bremerhaven am stärksten gefährdet. Sturm, Starkregen und Sturmflut verursachen viele wirtschaftliche Schäden. Das werden zum Beispiel Immobilienbesitzer:innen zunehmend zu spüren bekommen. Darum müssen wir dringend in Bremerhaven zugepflasterte Flächen entsiegeln sowie Grünflächen und Bäume erhalten. Nichts schützt uns bei Starkregen besser gegen vollgelaufene Keller. Außerdem sind andere Folgen des Klimawandels wie Hitze oder Trockenheit besondere Belastungen für gesundheitlich empfindliche Menschen, wie Ältere, Kinder oder Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen.“ 

Kaminiarz weist darauf hin, dass viele notwendige Maßnahmen zum Schutz der Menschen kommunale Aufgaben sind: „Leider passiert da in Bremerhaven viel zu wenig. SPD, CDU und FDP sowie einige Oppositionsparteien betrachten Klimaschutz und Klimaanpassung entweder als Luxus oder gar als überflüssig. Die Koalition muss hier endlich den Hebel umlegen. Es kann nicht sein, dass permanent Natur- und Waldflächen gerodet und bebaut werden. Wir brauchen das städtische Grün als natürlichen Schutz gegen Wetterextreme. Maßnahmen gegen die Auswirkungen der Klimawandels sind Pflichtaufgaben für die Stadt. Denn es geht um den Schutz des Lebens, der Gesundheit und des Eigentums der Bremerhavenerinnen und Bremerhavener. Wer heute bei Klimaschutz und Klimaanpassung spart, wird in der Zukunft ein Vielfaches in den Bereichen Gesundheit, Energie, Katastrophenschutz oder Schadensausgleich ausgeben müssen“, schließt Kaminiarz.

Für Rückfragen:            Claudius Kaminiarz, 0179 7312 466

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