GRÜNE PP erfreut über vorerst gestoppten Verkauf des Reinkenheider Forsts.

Nachdem die Stadt Bremerhaven 23 Hektar des Reinkenheider Forsts an einen privaten Investor verkaufen wollte, scheint dieses Vorhaben vorerst gestoppt zu sein. Die Fraktion GRÜNE PP freut sich, dass der Magistrat zur Vernunft gekommen ist, und begrüßt, dass der Wald zunächst nicht verkauft wird.

Gleichzeitig muss der Magistrat erklären, wie es zu diesem abenteuerlichen Vorhaben gekommen ist. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Claudius Kaminiarz ärgert sich sehr über das Vorgehen von Magistrat und Koalition: „Das Verhalten des Magistrats, ein Waldgebiet über eine nachgeschobene Tischvorlage im nicht-öffentlichen Teil verkaufen zu wollen, ist sehr fragwürdig. Hier sollte hinter dem Rücken der Bürger:innen ein beliebtes Naherholungsgebiet und die grüne Lunge der Stadt veräußert werden. Und SPD, CDU und FDP haben diese Heimlichtuerei mit­getragen. Keine Magistratsvorlage kommt auf die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung ohne Kenntnis und Zustimmung der Fraktionsspitzen von SPD, CDU und FDP. Diese haben den Verkauf nicht nur abgenickt, sondern bis vor kurzem sogar öffentlich vorangetrieben.“

„Grundsätzlich sehen wir den Verkauf des Waldes sehr kritisch. So lange der Reinkenheider Forst in städtischem Besitz ist, haben wir die Möglichkeit, ihn für ökologische Ausgleichs- und Klimaschutzmaßnahmen sowie als Kaltluftentstehungsgebiet und Kompensationsfläche zu nutzen. Dafür brauchen wir das Areal in kommunaler Hand und keine privaten Investor:innen, die Bremerhaven die Gestaltungsmöglichkeiten nehmen. Unser Tenor bleibt: Aufwerten statt verkaufen“, schließt Kaminiarz.