21.12.2016

Dieser Arbeitskreis hat längst eine Auszeichnung für langjähriges, ökologisch sinnvolles Engagement verdient

Umweltpreis der GRÜNEN Bremerhaven (zeichnet Engagement für Umwelt und Demokratie aus)
Der Preisträger , der Arbeitskreis Wesermarsch (Infos auf der Website abrufbar)

Pressemitteilung des Kreisvorstands           

Bremerhavens GRÜNE legen den Harry-Bohnsack-Preis neu auf und "fairgeben" ihn an den Arbeitskreis Wesermarsch

In diesem Jahr hatten wir Andreas Obermair und Hans-Otto Meyer-Ott als Referenten des Arbeitskreises Wesermarsch zweimal zur aktuellen Situation  am AKW Esenshamm eingeladen. (für einen Informationsabend während der Tschernobyl-Aktionswoche im April (veranstaltet vom “Bremerhavener Bündnis gegen Atomkraft“ zusammen mit dem BUND Unterweser e.V. , sowie Greenpeace Bremerhaven und der Fukushima-Mahnwache) und auf unserer letzten Mitgliederversammlung.

Wir haben diese so herausragende Informationsleistung des Arbeitskreises, der zusammen mit vielen anderen seit 1980 um die Stilllegung des AKW Esenshamm und gegen das Atomprogramm kämpft, gesehen und haben alle empfunden, dass wir sie in ihrem Anliegen unterstützen wollen“.

Und dann sind wir uns als Kreisvorstand zusammen mit unserem Ak Umwelt, und der Mitgliedschaft sowie den Familienangehörigen von Harry Bohnsack auch sehr schnell einig gewesen, dass wir für dieses außerordentliche ökologische Engagement den Harry-Bohnsack-Preis vergeben wollen, weil uns allen dabei sehr schnell klar geworden ist , wie relevant , wie wichtig für Bremerhaven und ich denke das sollte auch für Bremen gelten , die gesamte Informationsarbeit dieses Arbeitskreises, ist", so Hannes H.P. (Hannes) Behrens für den Kreisvorstand .

„Bevor die Betreiber behaupten, dass Sie Rückbau können, müsste der Plan dazu doch alle diese Punkte konkret mitgedacht und berücksichtigt haben. Wenn das Niedersächsische Umweltministerium, mit dem verantwortlichen Minister Stefan Wenzel, nun die Stilllegungsverfügung erstellt, dann erwartet der Arbeitskreis darin die Berücksichtigung dieser 20 Dissenspunkte . Wir können dieser Forderung des Arbeitskreises nur ganz klar beipflichten und uns für deren Arbeit bedanken, die dort geleistet wurde. Und das hat auch Gültigkeit für die anderen Initiativen und Einzelpersonen, die sich engagiert mit ihren Einwendungen zum Erörterungstermin gemeldet haben. Und wenn die Bewohner im Gefahrenradius dieses Atomreaktors sich damit auseinandersetzen würden, was in der Wesermarsch schon viele, aber in Bremerhaven noch zu wenige tun, dann würden sie das auch alle fordern.“

zurück

URL:http://gruene-bremerhaven.de/gruene-neuigkeiten/expand/637443/nc/1/dn/1/