18.05.2016

GRÜNE fordern Einleitung der Dekarbonisierung für die Seestadt

z.B. berichtete Future (arte) :
Wasserstoff ist grüne umweltfreundliche Energie
(Anklicken verlinkt zum youtubevideo)

PRESSEMITTEILUNG

Auf ihrer Kreismitgliederversammlung am 20.04.16 haben die Bremerhavener GRÜNEN einstimmig dem Leitantrag ihres Arbeitskreises Energie zugestimmt, die im Pariser Abkommen (COP21) festgelegten Ziele einer vollständigen Dekarbonisierung bis zum Jahr 2050 auch für die Klimastadt Bremerhaven umsetzen zu wollen.
Deshalb soll die Grüne Fraktion den Magistrat auffordern, sich noch in dieser Legislaturperiode zum Bremischen Klimaschutz- und Energiegesetz (BremKEG) zu positionieren, indem als verbindlich und verpflichtend das Ziel festgelegt wird, bis zum Jahr 2050 eine vollständige Dekarbonisierung in der Klimastadt Bremerhaven zu verfolgen. Des Weiteren soll ergänzend zu dem BremKEG festgeschrieben werden, dass die benötigte Energieversorgung der 4 Sektoren Strom, Wärme, Elektromobilität und Industrie in der Klimastadt Bremerhaven ausschließlich aus erneuerbaren Energien zu erfolgen hat. Darüber hinaus wird der Magistrat aufgefordert, eine eigene Strategie ("roadmap") einschließlich terminierter Meilensteine ("milestones") analog dem Klimaschutz- und Energieprogramm 2020 (KEP) der Freien Hansestadt Bremen ausschließlich für die Stadt Bremerhaven zu entwickeln, festzulegen und unverzüglich aktiv die Dekarbonisierung zu starten.
Technisch ist mit den derzeit vorhandenen Möglichkeiten sowohl möglich wie realistisch, auf einem vorgegeben Zielpfad die benötigte Energie regenerativ, vorzugsweise durch Windkraft und dann überwiegend offshore, versorgungssicher zu erzeugen, zumal das größte Problem, das der Speicherung und kurzfristigen Verfügbarkeit, mittlerweile gelöst wurde.
„Wir setzten ganz klar auf die Zukunftstechnologie der Brennstoffzelle, welche unglaubliches Potential, auch für die Entwicklung unserer Stadt, bietet,“ so Michael Labetzke, einer der beiden Autoren des Leitantrages. „Das Thema hat Strahlkraft, es würde den Wirtschaft- und Wissenschaftsstandort Bremerhaven stärken. Hinzu kommt, dass der umfassende Einsatz dieser Technologie neben der erheblichen Schadstoffminderung eine umfangreiche Lärmreduzierung nach sich zieht.“
Nach Vorstellung von Claas Schott, dem weiteren Autor des Leitantrages, soll die Technologie vielseitig eingesetzt werden. So sollen u. a. in absehbarer Zeit auch in Bremerhaven erste Wasserstofftankstellen errichtet und die städtischen Fahrzeuge nach und nach ausgetauscht werden. Zudem soll die Hochschule ganz eng in die Forschung und Entwicklung der Anwendung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik angebunden werden

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