26.06.2015

Dieser sinnfreie Dezernatszuschnitt schadet Bremerhaven

wie in einem schlechten Film

Die Stadtverordnetenfraktion der GRÜNEN kritisiert scharf die Entscheidung der
schwarz-roten Koalition, das Stadtplanungsamt aus dem Baudezernat
herauszubrechen und dem Dezernat des Oberbürgermeisters zuzuschlagen.
„Für diese Entscheidung gibt es keinerlei sachliche Gründe, außer dass Herr Grantz
sich mit möglichen Stadtentwicklungsprojekten schmücken möchte“, so Sülmez
Dogan, stellvertretende Vorsitzende der grünen Stadtverordnetenfraktion. „Das ist ein
ganz schlechter Stil, mit dem die neue Koalition hier startet. Die Stadtplanung hat
nicht nur der wirtschaftlichen Entwicklung zu dienen. Bremerhaven braucht auch in
Zukunft eine ganzheitliche Stadtentwicklung für alle Bürgerinnen und Bürger“, so
Dogan weiter.
 
„Herr Grantz ist bislang in keiner Weise als Fachmann in stadtplanerischen Fragen
aufgefallen, sondern meist erst spät auf den Zug aufgesprungen, den unsere
Baudezernentin, Frau Dr. Ehbauer, aufs richtige Gleis gesetzt hat“, so Claudius
Kaminiarz, zukünftiger Sprecher der Grünen im Bau- und Umweltausschuss. „Frau
Ehbauer hat eine erstklassige Arbeit abgeliefert, die auch von SPD und CDU nicht in
Frage gestellt wird. Hier wird ein funktionierendes Baudezernat nur aus
parteipolitischen Interessen heraus zerstückelt. Für die praktische Arbeit der Ämter
bedeutet dies zukünftig erhebliche Schwierigkeiten, was der Entwicklung
Bremerhavens schaden wird", ist Kaminiarz überzeugt.

„Diese rein machtpolitisch ausgerichtete Dezernatszuteilung des Magistrates kennen
wir von der schwarz-roten Koalition aus der Vergangenheit zu genüge. Die
Koalitionspartner schneiden sich ihre Stückchen aus der Verwaltung, wie es ihnen
passt, ohne Rücksicht darauf, ob dies fachlich sinnvoll ist. Und die Bürgerinnen und
Bürger wenden sich mit Grauen ab“, so Dogan abschließend.

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