25.02.2015

Bremerhavener Schulen werden mit zusätzlichen Mitteln unterstützt

Bremerhavener Schulen stehen 2015 rund 1,37 Mil. Euro zusätzlich zur Verfügung, da der Bund die Länder von BAföG-Ausgaben entlastet. Das Land Bremen gibt diese Entlastung zu gleichen Teilen an die Schulen und die Wissenschaft weiter. In seiner heutigen Sitzung hat der Magistrat einer Vorlage von Schulstadtrat Michael Frost (Grüne) zugestimmt, die einen Großteil der genannten Summe in die Absicherung der Unterrichtsversorgung und die Sprachbildung investiert. „So fließt das Geld genau dahin, wo wir es dringend brauchen“, freut sich die bildungspolitische Sprecherin der Grünen Stadtverordnetenfraktion Sülmez Dogan und lobt die Entscheidung des Magistrats. „Wir haben angesichts des Unterrichtsausfalls in den letzten Wochen und Monaten die Schwierigkeiten und Sorgen an den Schulen genau registriert. Es ist deshalb die richtige Antwort des Schuldezernenten, mit knapp 700.000 Euro den Vertretungspool aufzustocken und den offenen Ganztagsschulen zusätzliches Geld für pädagogische Angebote zur Verfügung zu stellen – auch wenn damit nicht alle Probleme auf einen Schlag gelöst werden können.“

Besonders freut sich Dogan, dass Schuldezernent Michael Frost einen weiteren Schwerpunkt bei der Sprachbildung setzt: „In Bremerhaven leben sehr viele Kinder, die von Armut betroffen sind und einen hohen Förderbedarf im Bereich Sprache haben. Deshalb ist es uns wichtig, dass das Sprachbildungskonzept nun an allen Grundschulen umgesetzt werden kann. Sprachliche Kompetenzen sind der Schlüssel für einen Bildungserfolg. Wir möchten an den Bremerhavener Schulen alle Kinder mitnehmen, unabhängig von ihrer Herkunft und dem Geldbeutel ihrer Eltern. Sprachbildung ist ein wichtiger Bestandteil der Inklusion, für die wir uns finanziell immer wieder strecken werden“, betont Dogan.

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